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FUKS • FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.
Exkursionen Biomasse/Holz
06.10.2001
Holzpellet-Heizung in einem Einfamilienhaus

Wohnhaus Dr. Klug, Amberg

Das Problem:

Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Erdöl und Erdgas wird CO2 freigesetzt, das seit Jahrmillionen darin gebunden war. Dieses Gas ist für den Treibhauseffekt bzw. für die Klimaveränderung verantwortlich. Erschreckende Konsequenzen für unsere Ökosysteme sind die Folge.

Die Lösung:

Holz ist CO2-neutral. Das heißt, es wird bei der Verbrennung von Holz genau soviel CO2 freigesetzt, wie der Baum während seines Wachstums gespeichert hat. Holz als Brennstoff ist daher geeignet, der drohenden Klimaveränderung entgegen zu wirken. Des weiteren verbrennt Holz praktisch schwefelfrei, die anfallende Asche kann als Hochwertiger Dünger wieder verwendet werden.

Der Brennstoff:

Holz ist ein Brennstoff, welcher in der Region zur Verfügung steht und ständig nachwächst. Holz als Brennstoff kann also dort, wo es anfällt, genutzt werden und auf kurzen Wegen und ohne Risiko transportiert werden. Bei der Holzverarbeitung fallen Hobelspäne, Rinde und Sägemehl als Abfallprodukte an. Diese werden unter hohem Druck und ohne chemische Bindemittel zu sogenannten Pellets gepresst. Das holzeigene Lignin bewirkt, dass diese Pelletform auch erhalten bleibt. Durch strenge DIN-Vorschriften wird garantiert, dass nur naturbelassene Holzabfälle zu Pellets verarbeitet werden. Pellets lassen sich beimVerbrennen hervorragend dosieren und erreichen in guten Pellet-Heizungen exzellente Abgaswerte.

Die Technik:

Die Pellet-Heizung hat den gleichen Heizkomfort wie Öl- oder Gasheizungen. Vollautomatisch und komfortabel sorgt sie für gesunde und natürliche Wärme im ganzen Haus. Die Aufheizung des Warmwasserboilers wird mit übernommen. Die Kombination mit einer Solaranlage ist jederzeit möglich.

Die Funktionsweise:

Eine Förderschnecke transportiert aus dem Vorratsbehälter Pellets in den Brenner. Diese werden dort automatisch gezündet und bei optimaler Luftzufuhr schadstoffarm verbrannt Sobald der Wärmebedarf gedeckt ist. Wird die Pellet-Zufuhr gestoppt. Bei erneuter Wärmeanforderung geht die Heizung automatisch wieder in Betrieb.

Technische Daten der pellino-Pellet-Heizung:

Max. Leistung in kW 14,9
Min. Leistung in kW 4,0
Gesamtbreite 1140
Min. Einbringmaß 780
Tiefe mit Gebläse 1140
Höhe 1530
Höhe mit Schaltkasten 1690
Leergewicht in kg 340
Zugbedarf in mbar 0,15
Rauchabzug 130
Höhe bis Mitte Rauchabzug 1310
Höhe bis Mitte Vorlauf 1445
Höhe bis Mitte Rücklauf 170
Vor- und Rücklauf 1''
Wasserinhalt 90 l
Behälterinhalt 230 l
Erweiterter Behälterinhalt 350 l

Alle Maße (wenn nicht anders gekennzeichnet) in mm. Konstruktions- und Maßänderungen vorbehalten

Fördermittel:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat ein Programm zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien vorgestellt.
Förderfähig sind unter anderem auch automatisch beschickte Anlagen zur Verfeuerung fester Biomasse. Die pellino Pelletzentralheizung entspricht diesen Förderrichtlinien.
Entsprechend den Förderrichtlinien können pro kW Nennwärmeleistung 100,00 DM, jedoch maximal 4000 DM gewährt werden.

Bewilligungsbehörde ist das

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Postfach 5160
65726 Eschborn
http://www.bafa.de
Tel. (0 61 96 )90 86 25
Fax (0 61 96) 90 88 00

Faxabruf:
(02 21) 30 31 21 91 Richtlinien
(02 21) 30 31 21 93 Antragsformular Biomasseanlagen




Moderner schadstoffarmer
Holzpelletofen