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FUKS• FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.
     

 


 

Ganz Feuer und Flamme
ENERGIE - WOHER, WOHIN ?
  Einkaufen im fiktiven Supermarkt der Energie
Ein Umweltbildungsprojekt

Ort:
Gerichtsstr. 11, 93149 Nittenau
(direkt neben dem Rathaus)

 

Partner:

Atelier Erich Hackel, Fachhochschule Amberg-Weiden, Abteilung Umwelttechnik
 
Teilnehmer / Zielgruppen: Schulklassen ab der 8./9. Jahrgangsstufe, Jugendgruppen und Erwachsene
   
Kosten: 2 Euro pro Schüler / Teilnehmer
   
Anmeldung: Schulklassen und Besuchergruppen können sich unter
Tel. 09672 / 92 58 30 anmelden.
 
Ziele / Themen / Inhalte:

• Energieverbrauch im Vergleich
• Energiekosten
• Ressourcenverknappung
• Ressourcenverteuerung
• Klimaproblematik
• CO2- Anstieg
• Nachhaltige, zukunftsfähige Energiesysteme

 

Konzept:

 

In anschaulicher und erlebnisorientierter Weise - Einkaufen im fiktiven Energie-Supermarkt "Energie-Spar" - informiert das Projekt über Energiesparmöglichkeiten und verschiedene Energieträger wie Windenergie, Solarthermie, Photovoltaik, Biomasse, Öl, Gas, Kohle sowie Kernenergie.

Das Ausstellungskonzept von Ganz Feuer und Flamme ENERGIE - WOHER, WOHIN ? wurde in einer interdisziplinären Projektgruppe des Forums für Umwelt, Kultur und Soziales e.V (FUKS), der Fachhochschule Amberg-Weiden / Abteilung Umwelttechnik und dem Atelier Erich Hackel geplant und erarbeitet. Die drei Institutionen haben ihren eigenen Zugang zum Thema Energie. Diese vielfältigen Erfahrungen wurden im Rahmen der gemeinsamen Bearbeitung des Ausstellungskonzepts zusammengeführt.

Schwerpunkt der Arbeiten von FUKS und Dipl. Designer Erich Hackel war die museumspädagogische Aufarbeitung und die Umsetzung der Inhalte bzw. die öffentlichkeitswirksame Präsentation.

Ganz Feuer und Flamme ENERGIE - WOHER, WOHIN ? ist seit Juni 2006 als Dauerprojekt für Schulklassen ab der 8./9. Jahrgangsstufe und sonstige interessierte Gruppen - Jugendliche und Erwachsene - nach vorheriger Anmeldung geöffnet (mit Führung und Einweisung).

   
Ablauf / Dramaturgie: Die Ausstellungsbesucher werden zunächst für die Thematik sensibilisiert:

In Raum 1 wird die Abhängigkeit von der Stromversorgung verdeutlicht, indem ein Stromausfall infolge eines Naturereignisses simuliert wird. Begleitet wird das Szenario durch entsprechende Warnhinweise und Durchsagen im Rundfunk.

In Raum 2 - Hobbyraum einer Standardfamilie - wird an Alltagserfahrungen angeknüpft. Der Aufwand für die Energiegewinnung und speziell die Wärmeerzeugung ist extrem hoch. Mit Hilfe eines Fahrradergometers können die Besucher versuchen, Strom für verschiedene technische Geräte wie Leuchten, Tauchsieder usw. zu erzeugen. Die Botschaft: "Mit menschlicher Muskelkraft ist bei der Stromerzeugung kein Staat zu machen".

In Raum 3 - Fiktiver Energie-Supermarkt "Energie-Spar" - werden die Themenbezüge zur Lebenswelt heute der Besucher betont. Die Botschaft: "Der persönliche Bedarf und das Konsumverhalten prägen den Energiemarkt".

Der Energie-Supermarkt ist in zwei Bereiche aufgeteilt: Konsum-Abteil und Produktions-Abteil.

Konsum-Bereich:
Die Teilnehmer wählen im Bereich Konsum aus jeder Konsumgruppe (Haushalt, Kommunikation, Mobilität usw.) genau einen Artikel aus, der am ehesten ihrem Konsumverhalten entspricht und legen den Artikel in den Einkaufswagen. Dabei können sie bei der Auswahl Energiesparmöglichkeit nutzen. An der Kasse erhalten sie eine Konsumabrechnung mit dem persönlichen jährlichen Gesamtenergieverbrauch.

Produktions-Bereich:
Mit der Konsumabrechnung stellen sich die "Kunden" anschließend im Produktionsbereich ihren persönlichen Energiemix zusammen, indem sie von den Produktionsgruppen ihrer Wahl soviel Energie einkaufen, dass ihr persönlicher jährlicher Gesamtenergiebedarf gedeckt wird. Nach der Erfassung der Artikel erhalten sie eine Produktionsrechnung und einen Beipackzettel.

Die Produktionsrechnung zeigt die tatsächlichen "ehrlichen" Energiekosten bezogen auf den persönlichen jährlichen Energieverbrauch und bezogen auf die Energieformen, die der Besucher gewählt hat. Die "ehrlichen" Energiekosten sind in den Produktionsbereichen erklärt.

Der Beipackzettel zeigt, was die jeweils gewählten Energieformen an nicht erwünschten Nebeneffekten (auch aus Energieverlusten) verursachen.

 

 

Förderung: Das Projekt wurde mit Mitteln aus dem Programm "Förderung von Umweltstationen" des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz gefördert.

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