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FUKS• FORUM FÜR UMWELT, KULTUR UND SOZIALES E. V.


Bewegtes Lernen - Lernen bewegt
(Ausführliche Dokumentation erhältlich)

Von der Sonne lernen zu wärmen.
Von den Wolken lernen leicht zu schweben.
Von dem Wind lernen, Anstöße zu geben.
Von den Vögeln lernen, Höhe zu gewinnen.
Von den Bäumen lernen, standhaft zu sein.

Von den Blumen das Leuchten lernen.
Von den Steinen das Bleiben lernen.
Von den Büschen im Frühling Erneuerung lernen.
Vom Sturm die Leidenschaft lernen.

Vom Regen lernen sich zu verströmen.
Von der Erde lernen mütterlich zu sein.
Vom Mond lernen sich zu verändern.
Von den Sternen lernen einer von vielen zu sein.
Von den Jahreszeiten lernen, dass das Leben immer von neuem beginnt ...

Uta Latendorf
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Ansprechpartnerin: Josefine Kiener
Tel. 09672 - 92 58 30
Email: fuks.kiener@t-online.de
 
Teilprojekte: A) Bewegtes Lernen - Lernen bewegt
Schul-Projekt-Tage und Lehrerfortbildung
  B) Bewegung ins Bewusstsein bringen: Eine Messe für Umwelt, Ernährung und Gesundheit
  C) Bewegte Natur: Menschen mit Behinderung erleben die Jahreszeiten auf dem Biobauernhof im Keltenhaus
  D) Einen "bewegten" Austausch initiieren: Etablierung eines Netzwerks der Oberpfälzer Umweltstationen
 
Inhalte/Themen: A) Schul-Projekt-Tage und Lehrerfortbildung
  Mit den Schulprojekttagen soll bewegungs- und erfahrungsbezogen "für das (Schul)Leben" gelernt werden. Im Mittelpunkt stehen spielerische und herausfordernde Lernszenarien und Problemlöseaufgaben im Kontext der natürlichen Gegebenheiten des Schulgeländes und der umliegenden Naturräume. Neben der Orientierung an individuellen Lernzielen der Klassensituation, soll über den Aufbau von stärkenden persönlichkeitsbezogenen und sozialen Kompetenzen präventiv auf die Lebensphase der Jugendlichen, sowie initialisierend auf zukünftige Lebensphasen Einfluss genommen werden.
 
  Teilprojekt 1: "Unsere Klasse ist klasse" - für Schüler der 5. Jahrgangsstufe
  Teilprojekt 2: "Das Lernen lernen" - für Schüler der 6. und 7. Jahrgangsstufe
  Teilprojekt 3: "Für das (Berufs-) Leben lernen" - für Schüler der 8. und 9. Jahrgangsstufe
  Teilprojekt 4: "Konstruktive Lernansätze in Schule und Unterricht zum Aufbau von Kernkompetenzen" - für Lehrkräfte insbesondere an Haupt- und Realschulen
 
  B) Bewegung ins Bewusstsein bringen: Eine Messe für Umwelt, Ernährung und Gesundheit
  Seit 1992 organisiert die ÖMS (Ökologische Modellregion im Landkreis Schwandorf) die Umwelttage im Landkreis Schwandorf - eine Informationsbörse und Firmenschau, die sich bisher meist schwerpunktmäßig mit den Themen Baubiologie und regenerative Energien beschäftigte.

Im Jahr 2005 möchte nun die Umweltstation FUKS dieses bewährte Konzept (bei den Umwelttagen bieten jedes Jahr ca. 50 Aussteller ihre Produkte und Dienstleistungen an) noch um die Themen "Ernährung" und "Gesundheit" erweitern und ein entsprechendes, umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Aktionen, kulturellen und künstlerischen Angeboten für Groß und Klein in Ergänzung zur Firmenschau zusammenstellen.

In diesem Rahmenprogramm, das bereits in der Woche vor der eigentlichen Ausstellung beginnt und seinen "Höhepunkt" bei der zweitägigen Messe erreicht, sollen in Vorträgen, Seminaren, Workshops neben den "klassischen" Umweltthemen wie ökologisches Bauen, regenerative Energien und Naturschutz auch die Bereiche gesunde Ernährung, Bewegungs- und Entspannungstechniken, Naturkosmetik, Ökologische Kleidung und natürliche Heilmethoden, aber auch die z.T. unmittelbar in Verbindung stehenden "Eine Welt"-Themen im Vordergrund stehen.

  C) Bewegte Natur: Menschen mit Behinderung erleben die Jahreszeiten auf dem Biobauernhof
Behinderte Menschen haben aufgrund ihrer Defizite oftmals nur eingeschränkt die Möglichkeit, sich selbständig Zugang zu natürlichen Lebensräumen zu verschaffen. Außerdem ist die Betreuung häufig mit Einschränkungen (aufgrund von Zeit- und Personalmangel) in bezug auf Aktivitäten in der Natur konfrontiert. Die Lebenswelt der behinderten Menschen beschränkt sich somit häufig auf ihren Wohnraum bzw. das Heimgelände. Das Erleben von Natur, Jahreszeiten und Tier- und "Um-welt" des Bio-Bauernhofs mit allen Sinnen könnte bei kontinuierlicher Integration in den Lebensalltag der Teilnehmer zu einer Zunahme an Abwechslung, Aktivität, Kommunikation und somit auch zu mehr Lebensfreude führen.

Wir möchten den Wandel der Natur in einen Kontext mit der Konstruktion des im Jahr 2004 gebauten "Keltenhauses" (Lehm-Holz-Reet-Konstruktion) stellen, das sich inmitten des Bio-Bauernhofs Dahlems mit seinen seltenen, alten Haustierrassen befindet.

Die keltischen Feste im Jahreskreis überlagern sich zum Teil mit christlichen Feiern und haben im lokalen Brauchtum europäischer Völker bis heute überlebt.

"Die Kelten lebten im Einklang mit der Natur und waren von dem Bewusstsein durchdrungen, dass die Natur - als etwas von Gott Erschaffenes - Rückschlüsse zulässt auf die Natur Gottes selbst. Der keltische Jahreskreis ist ein Mittel zum Studium dieser Natur. Und weil sich viele von uns nach einer stärkeren Bindung mit der Natur sehnen und gleichzeitig auch nach spirituellem Tiefgang verlangen, ist der keltische Jahreskreis heute wieder so interessant." (aus: Zeitschrift Naturel, Februar-Ausgabe 2003)

In Respekt vor den rhythmisch geprägten Naturgeschehen können eine Fülle von Themenbereichen ausgewählt werden, die als räumlich-zeitliche Orientierungshilfe während eines Jahreslaufes dienen können. Dabei spielen auch die Elemente eine große Rolle - die Natur hat in Feuer, Erde, Luft und Wasser eine Vielzahl von erlebbaren Ausdrucksformen.

D) Einen "bewegten" Austausch initiieren: Etablierung eines Netzwerks der Oberpfälzer Umweltstationen
Nach drei vorbereitenden Gesprächstreffen in Oberpfälzer Umweltstationen soll nun der nächste Schritt in eine kontinuierliche Vernetzung der Oberpfälzer Umweltbildungseinrichtungen angegangen werden: Regelmäßiges Tagen und regelmäßige Arbeitstreffen, aktuelle Information, themenbezogene Vorträge, gegenseitiger Austausch oder gar gemeinsame Projekte könnten dabei die Oberpfälzer (und ggf. auch niederbayerischen) Umweltstationen näher zusammenrücken lassen und für positive Impulse für die Umweltbildung in dieser Region sorgen.
Förderung:

Bayer. Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherchutz

 

 

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